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| Freiwillige Feuerwehr Großklein |
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125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Großklein
125 Jahre Bestand: Die Freiw. Feuerwehr Großklein ist somit einer der ältesten Vereine unserer Marktgemeinde. Wohl kaum eine Institution hat in diesem Zeitraum einen so grundlegenden Wandel erfahren wie die Feuerwehr. Unseren wackeren Kameraden von anno dazumal wären all die vielen technischen Aufgaben, die von der Feuerwehr heutzutage zu erfüllen sind, unvorstellbar. Und doch ist das Ziel durch all die Jahrzehnte hindurch das selbe geblieben. |
Seit dem Gründungsjahr 1878 haben sich unsere Kameraden stets in den Dienst der guten Sache und der Nächstenliebe gestellt. Oft genug retteten sie durch ihren selbstlosen Einsatz nicht nur Leben sondern bewahrten auch viele Male das Hab und Gut unserer Bürger vor der Vernichtung.
Bereits um die Jahrhundertwende war die Schlagkraft unserer Wehr über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und geschätzt. Dies beweist unter anderem ein Artikel der "Tagespost" aus dem Jahre 1906: |
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"...Zum Bericht über den Brand in Harlach ist nachzutragen, dass die Freiwillige Feuerwehr von KLEIN als erste am Brandplatze eingetroffen war. Ihr gebührt auch das Verdienst, dass das Feuer soweit gedämpft wurde, dass die Rettung des im brennenden Stalle befindlichen Viehes bewerkstelligt werden konnte..." |
Im Jahre 1909 wurde unter Hauptmann Johann Ferk eine Dampfspritze angeschafft. Das "Dampfspritzenweihfest" am 11. Juli 1909 wurde zu einem richtigen Volksfest - mehr als 1000 Personen bewunderten das damals modernste Löschgerät im Bezirk.
In der alpenländischen Verkehrszeitung wurde dazu folgendes berichtet: |
...Der Festredner betonte unter anderem: "Verehrteste" Sie haben ein Werk geschaffen, das niemand im Bezirk besitzt, ausgestattet mit allen bis jetzt bekannten technischen Vollkommenheiten, Sie haben es mit solchen Mühen und Fleiße zusammengebracht, dass es dem Wehrhauptmann Herrn Ferk, als geistigen Urheber, wie allen Förderern zum dauernden Andenken, zum Wohle und Segen der Menschheit sein wird. Sie haben gedacht, weil Sie das Beste geschaffen, Sie haben gedacht, weil Sie etwas Wohltätiges schufen, gedacht, weil Sie etwas dauerndes sich erworben und es ohne finanzielle Härten und spätere Sorgen für die Nachkommen erreichten. So haben Sie sich also durch Ihr Werk, durch Ihren Verstand, durch Ihren Opfersinn über den gewöhnlichen Mann erhoben, sind unter die Besten eingereiht worden und Ihr Werk, es soll jetzt arbeiten für ihr und der Mitmenschen Wohl.
(...) Und ich glaube kaum, dass eine Feuerwehr so zahlreich sein wird, wie die ihrige, die mehr als hundert Mitglieder aufweist, kaum wird eine so geschult sein, wie ihre, das ist die Mühe ihres Hauptmannes, ihre Willigkeit, aller Opfersinn..." |
In den folgenden Jahren wurde dank der großartigen Unterstützung der Gemeinde sowie der gesamten Bevölkerung der Ausrüstungsstand stets modernisiert und vergrößert. Im Jahre 1938 wurde die erste Motorspritze, Marke R 60, angeschafft. Bereits 10 Jahre später verfügte unsere Wehr über das erste Rüstauto - einen englischen Dodge.
Der Platzmangel im alten Rüsthaus veranlasste Hauptmann Schmidt, mit dem Bau eines neuen, größeren Rüsthauses zu beginnen, welches am 18. Juni 1950 eingeweiht wurde.
Aber schon wenige Jahre später war man durch den Ankauf eines größeren Rüstautos der Marke Chevrolet gezwungen, das Rüsthaus neuerlich zu vergrößern. Dieser Zubau erfolgte unter der Leitung des damaligen Hauptmannes Franz Nöst in den Jahren 1956 bis 1957. |
Da das Geld für ein neues Tanklöschfahrzeug nicht reichte, wurde 1962 unter Hauptmann Franz Grebenz ein gebrauchter LKW gekauft und zu einem Tanklöschfahrzeug umgebaut. Im Jahre 1963 ging man daran, Mannschafts- und Schulungsräume zu schaffen - das Rüsthaus wurde aufgestockt und konnte anlässlich des 90-jährigen Gründungsfestes 1968 eingeweiht werden.
Als eine für den ganzen Bezirk Leibnitz bedeutungsvolle Anschaffung erwies sich der Kauf eines Kranwagens im Jahre 1969. Dieses Katastrophenfahrzeug wurde lange Zeit zu den verschiedensten Hilfeleistungen gerufen. |
1974 begann man neuerlich mit Bauarbeiten am Rüsthaus. Unermüdlicher freiwilliger Arbeitseinsatz unserer Kameraden ließ die notwendige Garage für den Kranwagen und noch einige andere Nebenräume entstehen. Beispielgebend im Zuge dieser Bauarbeiten war die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen. So erhielten der Musikverein und die Landjugend im Obergeschoss ein neues Heim. Nicht wegzudenken war der im Jahre 1977 von OBR Franz Nöst gebaute Wasserwagen. Noch im selben Jahr wurde die Bevölkerung von Großklein und Umgebung mit über 2 Millionen Liter Wasser versorgt.
Die Feuerwehr Großklein galt und gilt nicht zu Unrecht als eine der bestausgerüsteten Wehren des Bezirkes Leibnitz, verfügt sie doch nicht zuletzt über derart moderne Geräte wie z.B. schwerer Atemschutz, Funkgeräte ... |
Die Freiw. Feuerwehr Großklein wurde in den vergangenen 125 Jahren von folgenden Hauptleuten geführt:
1878 - 1881 Josef Kappaun, 1881 - 1883 Alois Weiß, 1884 - 1890 Franz Stiegler, 1891 - 1902 Unbekannt, 1903 - 1921 Johann Ferk, 1922 - 1931 Alois Hartner, 1932 - 1939 Josef Wrolli und Alois Weber, 1939 - 1954 August Schmidt und Karl Köfer, 1954 - 1960 Franz Nöst, 1961 - 1977 Franz Grebenz, 1978 - 1993 Franz Riegelnegg, ab 1993 Johann Hammer |
Wettkampfgruppe der FF-Großklein
Erster großer Erfolg der Wettkampfgruppe der FF Großklein im Jahre 1997 - "Cupsieger des Bezirkes Leibnitz"
Weitere Erfolge beim Landesfeuerwertag 2001 in Bärnbach - "3. Rang in Silber B"
Landesfeuerwehrtag 2002 in Hl. Kreuz am Waasen 2mal in den Finaldurchgängen
Weitere große Erfolge durch Erzielen der Platzierungen - 2. Rang in Silber B - somit "Vizelandesmeister" sowie 3. Rang Bronze B beim Landesfeuerwehrtag in Graz
Durch diese hervorragenden Leistungen hat sich die Wettkampfgruppe der FF Großklein für den Bundesbewerb am 13.09.2003 in Innsbruck qualifiziert. Weitere Ergebnisse werden nachgetragen. |
Bundesleistungsbewerb 2003 in Innsbruck
Endlich war es soweit. Der lang ersehnte Bundesleistungsbewerb in Innsbruck wurde abgehalten. Nur die allerbesten Gruppen jedes Bundeslandes qualifizierten sich für Innsbruck. Entsprechend beachtlich waren auch die erbrachten Leistungen. Die Wettkampfgruppe der FF-Großklein schaffte mit einer Löschangriffszeit von 37,10 Sekunden den hervorragenden 18. Platz in Bronze B sowie den 18. Platz in Silber B. Nie hätten sich die Mannen der Großkleiner erträumt, den Sprung unter die Top 20 zu schaffen. Immerhin gingen beim Bundesleistungsbewerb 340 Gruppen aus ganz Österreich sowie aus Deutschland, Lichtenstein und Südtirol an den Start. Die Burschen unserer Mannschaft erzielten hierbei persönliche Bestleistungen, die durch konsequentes Training und Kameradschaftlichkeit zum Erfolg führten. Bundessieger wurde die FF-Eichhorn aus NÖ in Bronze B und Silber B. Die Siegerehrung wurde in festlichem Rahmen im neuen Tivoli-Stadion vor ca. 6000 Gästen durchgeführt und mit dem Ausklingen der Bundeshymne beendet. |
Ein Blick in die Zukunft der Feuerwehrtechnik
Auf Einladung der Firma Lohr Feuerwehrtechnik war eine Gruppe der FF-Großklein am 20.05.04 zu Besuch auf der Hausmesse in Lassnitzhöhe. Höchst interessant waren die mit neuerster Technik ausgestatteten Feuerwehrfahrzeuge, Neuigkeiten zur Menschenrettung und Brandbekämpfung, welche den Besuchern vorgestellt und vorgeführt wurden. Auf jedenfall war es ein eindrucksvoller Nachmittag für die Großkleiner Abordnung. |
Rüsthausumbau 2003/2004
Die Verantwortlichen der Freiw. Feuerwehr Großklein waren schon immer bestrebt, mit der Technik Schritt zu halten. Dies alles konnte nur geschaffen werden durch die hervorragende Zusammenarbeit der Wehrkameraden und die großzügige Unterstützung durch die Bevölkerung und der Gemeinde.
Im Zuge der Rüsthaus-Generalsanierung wurde auch das Fassadenbild mit dem Schutzpatron, dem Hlg. Florian, neu gestaltet. Nach längerer Suche eines Fachmannes wurde Malermeister Gustl Mischinger aus Kitzeck mit der heiklen künstlerischen Portraitierung unseres "Flurl" beauftragt. Nach dreitägiger intensiver Kleinarbeit wurde das Kunstwerk zur vollsten Zufriedenheit fertiggestellt. So dient der Schutzpatron nicht nur als unübersehbares Portrait sondern wird auch in Zukunft die Wehr und die Bevölkerung vor Not und Unheil schützen. |
Gelungene Abschlussübung des Abschnittes 6 am 25.10.2003
Eine ins Detail vorbereitete Abschnittsübung des Abschnittes 6, für welche die FF-Großklein verantwortlich zeichnete, wurde am 25. Oktober 2003 um 19.17 Uhr durchgeführt, und zwar eine "Nachtübung ".
Annahme der Übung: Werkstättenbrand bei Kolar vlg. Forstbauer in Goldes 32, 8452 Großklein, wobei es mehrere Aufgaben zu bewerkstelligen gab. Es mussten ein Dieseltank und ein Gastank geschützt werden. Die Brandbekämpfung der Werkstatt sowie des Wirtschaftsgebäudes und die Bergung diverser landwirtschaftlicher Gerätschaften mussten durchgeführt werden. In weiterer Folge galt es auf der Zufahrtsstraße zum Einsatzort eine Fahrzeugbergung mit Rettung von Personen durchzuführen.
Die Alarmierung erfolgte vom Besitzer über "Notruf 122" - Florian Leibnitz. Zum Einsatz alarmiert wurden alle Feuerwehren des Abschnittes 6: FF Großklein, FF St. Johann, FF Arnfels, FF Maltschach, FF Oberhaag, FF Leutschach - mit gesamt 12 Fahrzeugen und 67 Mann.
Nach Beendigung der Übung lobten Bürgermeister Dir. Zöhrer und ABI Alois Riegelnegg die freiwillige Einsatzbereitschaft und das gute Zusammenwirken aller Feuerwehren des Abschnittes.
Aufgrund der etwas frischen Temperaturen wurde dann die Feuerwehrkameraden im warm beheizten Rüsthaus der FF Großklein versorgt. "GUT HEIL" |
| Berichte, Fotos, Veranstaltungen der FF Großklein:
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Partnerschaft mit der FF-Kuchen
Auf freundschaftlicher Basis besteht seit dem Jahre 1971 eine Partnerschaft mit der FF Kuchen welche im Kreis Göbingen - Stuttgart beheimatet ist. |
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